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Förderbescheide für Breitbandausbau im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

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Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat vier Förderbescheide zur Kofinanzierung der Bundesförderung zum Breitbandausbau im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ausgereicht.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte mit den letzten vier, bislang noch nicht durch Bundesförderung abgesicherten Breitbandausbauprojekten erfolgreich am 3. Call des Bundesförderprogramms teilgenommen. Die zugesagte Bundesförderung in Höhe von mehr als 20,43 Millionen Euro wird durch rund 6,89 Millionen Euro Landesmittel flankiert. Die vier Projektgebiete umfassen die Gemeinden Röbel/Müritz, Feldberg, Demmin, Kummerow, Malchin, Neukalen, Faulenrost, Gielow und Basedow.

Der Landkreis hatte in den ersten drei Förderaufrufen des Bundes 18 Projektgebiete beantragt, von denen alle bewilligt wurden. Insgesamt stehen damit knapp 161 Millionen Euro Bundesmittel und ca. 51 Millionen Euro Landesmittel für den Landkreis zur Verfügung.

Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund etappenweise mehrere Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt ergänzend eine Kofinanzierung bereit. Im Ergebnis der ersten vier Projektaufrufe wurden alle 93 im Land gebildeten Projektgebiete vom Bund bewilligt. Ein Erfolg, den bundesweit bislang nur Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen kann. Insgesamt werden mehr als 832 Millionen Euro Bundesmittel nach Mecklenburg-Vorpommern fließen, ergänzt um eine knappe halbe Milliarde Euro Landesmittel als Kofinanzierung und zur Deckung des Kommunalen Eigenanteils.

„Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik ist im privaten wie beruflichen Leben kaum mehr wegzudenken und gewinnt weiterhin an Bedeutung. Die Grundvoraussetzung dafür, dass unser Land an dieser Entwicklung partizipieren kann, ist eine flächendeckende Breitbandversorgung. Durch eine beispiellose Zusammenarbeit von Land, Kommunen und Breitbandkompetenzzentrum ist es uns gelungen, durch Generierung aller beantragten Bundesmittel den flächendeckenden Ausbau im Land zu sichern. Nach Umsetzung aller Projekte werden wir die Breitbandversorgung mit mindestens 50 Mbit/s in Mecklenburg-Vorpommern von derzeit 57,4 Prozent auf 86 Prozent gesteigert haben, im ländlichen Raum gar von 19,5 auf über 94 Prozent“, so der Minister für Digitalisierung Christian Pegel.

PM/EM