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Neubrandenburger Baustoffhersteller entwickelt innovative Innendämmplatten

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Die Porensteinwerk Neubrandenburg GmbH & Co. KG forscht mit der Hochschule Wismar und dem Institut für Polymertechnologien e.V. (Wismar) an Innendämmplatten aus einem neuen mineralisch-organischen Verbundstoff für die Gebäudesanierung. Bisherige Lösungen aus Kunststoffen sind nicht biologisch abbaubar und häufig entflammbar. Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben soll eine bessere und sichere Wärmedämmung generieren.

Kunststoffe wie beispielsweise Styropor, die bisher für Dämmplatten eingesetzt werden, verfügen über gute Eigenschaften hinsichtlich der Wärmedämmung, haben jedoch Nachteile für das Raumklima und sind nicht feuerfest. Daher wird bereits seit längerem an mineralisch-organischen Lösungen geforscht, die Vorteile bei der Anwendung und der Wirtschaftlichkeit haben. Bisher erreichen sie jedoch nicht den Grad an Wärmedämmung von Kunststoffen. Das Verbundforschungsprojekt hat das Ziel, eine kapillaraktive (=Transport von Flüssigkeiten innerhalb kleinster Poren) Innendämmplatte zu entwickeln, die alle bisherigen Vorzüge vereint.

Während die Hochschule Wismar und das Institut für Polymertechnologien die grundlegenden Untersuchungen vornehmen, ist die Porensteinwerk Neubrandenburg GmbH & Co. KG vorrangig für die praktische Entwicklung, die entsprechende Verfahrens- und Produktkonzeption sowie die sogenannte Grünkuchenherstellung und die abschließende Plattenherstellung aus dem neu entwickelten Verbundwerkstoff verantwortlich.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das 978.000 Euro teure Vorhaben mit 653.000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Die Projektpartner

Hochwertige Quarzsandvorkommen aus der Region waren die Grundlage für die Aufnahme der Porenbeton-Produktion in Neubrandenburg im Jahre 1995. Seither produziert die Porensteinwerk Neubrandenburg GmbH & Co. KG Porenbeton und weitere innovative Baustoffe. Die Produkte werden nach Unternehmensangaben im gesamten Hochbaubereich, dem Wohnungsbau sowie im Gewerbe- und Industriebereich eingesetzt. www.steine-nb.com

Die Hochschule Wismar arbeitet international ausgerichtet  zukunftsorientiert in Lehre und Forschung und ist mit der Region und ihren Akteuren an den Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis eng verbunden.
www.hs-wismar.de

Das Institut für Polymertechnologien e.V. (IPT) ist Forschungs- und Entwicklungspartner für die Industrie. Es begleitet und unterstützt Produkt- und Verfahrensentwicklungsprojekte von der Konzeptfindung bis zur Vorserienreife.
www.ipt-wismar.de